Sächsisches Fachkräftesymposium: Die Rolle von Stiftungen bei der Fachkräftegewinnung

Am 23. April 2024 fand im Spinlab Leipzig das 5. Sächsische Fachkräftesymposium statt. Ziel der Veranstaltung war es, Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Personalverantwortlichen Wege zur Fachkräftegewinnung und -sicherung sowie Weiterbildung aufzuzeigen. Mandy Baum, Leiterin der Stiftungen von VNG, hielt einen Vortrag über die Rolle von Stiftungen bei der Fachkräftegewinnung sowie über die Hochschulkooperationen.

„Stiftungen können in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen die Rahmenbedingungen für Studierende noch attraktiver gestalten. Dies kann beispielsweise durch die Vergabe von Stipendien sowie die Einbindung der Studierenden in Praxisfragen über Studien- oder Abschlussarbeiten erfolgen.

Konkret bedeutet dies, dass wir Studierende dabei unterstützen, ihr Studium bestmöglich zu absolvieren und somit als zukünftige Fachkräfte zur Verfügung stehen. Im Idealfall mit einer hohen Bindung zur Region. So können sie sich auch mit Unternehmen der Region eine langfristige Beziehung sichern. Für beide Seiten ist dies eine Win-win-Situation, dies kann durch z. B. Bachelor-, Masterarbeit, Werkstudententätigkeit, Praktikum oder Trainee erfolgen.“ so Mandy Baum, Leiterin der Stiftungen von VNG – VNG-Stiftung und Mitteldeutsche Stiftung Wissenschaft und Bildung –, in ihrem Vortrag.

Als Best-Practice-Beispiele wurden verschiedene Initiativen der VNG AG genannt, die über die beiden Stiftungen organisiert werden. Dazu zählen der Welcome Day für die Deutschlandstipendiaten in den Räumlichkeiten von VNG, Gast- und Praxisvorlesungen von Unternehmensexperten an Hochschulen sowie Einladungen zu Exkursionen. „Insgesamt bedeutet es, gegenseitige anfassbare Momente zu schaffen”, hieß es dazu.

Darüber hinaus betonte Mandy Baum, dass der Fachkräftemangel weder regional noch national gelöst werden kann. Es seien gezielte Maßnahmen und gute Rahmenbedingungen notwendig. Auch internationale Studierende sollten von einer Beschleunigung der Zulassungsverfahren und Aufenthaltsgenehmigungen profitieren, damit ihre Integration von Anfang an gelingt.

Bilder: VNG-Stiftung, Claudia Koslowski/PIXAPOOL 

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